Coaching

I have not failed. I have just found 10,000 ways that won’t work!

…na gut, vielleicht ist diese Zahl etwas übertrieben. Vielleicht aber auch nicht.

Redaktion / 5/12/2022

Digitalisierung

Veränderung

Diversität

Innovation

5127 Prototypen baute der Ingenieur James Dyson,

bevor seine Erfindung – der erste beutellose Staubsauger – 1983 endlich auf den Markt kam. Am 21.04. war der Tag der Kreativität und Innovation. In diesen herausfordernden Zeiten wollen wir uns diesen Themen deshalb etwas genauer widmen.

Trotz Pandemie gründen Deutsche weiterhin fleißig Unternehmen. Was sie dafür vor allem brauchen, ist eins: Innovationsgeist. Anfangen, ausprobieren, weitermachen – Innovation ist zu einem unerlässlichen Prozess geworden, der das Scheitern beinhaltet und in gewisser Weise voraussetzt. Das wusste auch der Erfinder der Glühbirne, Thomas Edison, von dem das Zitat im Titel stammt. Im Jahre 1854 gelang ihm die Konstruktion der ersten Glühbirne, weitere 26 Jahre dauerte es, bis seine Erfindung kommerziell wurde. Dazwischen lagen unzählige Versuche und Rückschläge, bis er ans Ziel gekommen war.

Für ihre Erfindungen brauchten auch Dyson und Edison Innovationsgeist und Kreativität. Die Fähigkeit, neue und nützliche Ideen zu entwickeln. Bedürfnis und Schmerz zu erkennen. Offenheit. Experimentierfreude. Aber auch Durchhaltevermögen, die Fähigkeit an einer Sache dranzubleiben, nicht aufzugeben. Gewissenhaftigkeit. Auf das Ziel, ein Problem zu lösen, ausgerichtetes Handeln.

Innovation ist nicht linear.

Um ein Problem nachhaltig zu lösen, müssen wir immer wieder Schleifen drehen, beobachten, verstehen. Erst dann sind wir dazu in der Lage, Lösungen zu generieren, diese zu testen – und auch wieder zu verwerfen. Unsere Welt verändert sich schneller denn je, es entstehen neue Probleme, die wiederum neue Lösungen erfordern.

Fassen wir also zusammen: Um Kreativität zu schüren, braucht es ein Problem, welches genug Leidensdruck erzeugt, dass es den Innovationsprozess in Gang bringt. Es braucht eine Vision, ein Ziel, welches attraktiv genug ist, um dranzubleiben. Es braucht Übung im Empfangen und Umsetzen von Feedback – denn ohne Feedback können wir nicht wissen, ob wir vielleicht am Thema vorbei innoviert haben. Wir müssen unsere Ideen anpassen oder sogar verwerfen können, um Platz für Neues und für Entwicklung zu schaffen. Wir brauchen die Hoffnung, das Ziel trotz Rückschlägen erreichen zu können. Die Fähigkeit nicht aufzugeben.

Nicht zuletzt brauchen wir aber vor allem Menschen, mit denen wir all das durchleben können.

Auch, wenn wir uns die brillanten Geister unserer Zeit so vorstellen mögen, haben sie selten allein gehandelt. Hinter ihnen haben sie ganze Teams versammelt, die all ihre individuelle fachliche Expertise, ihre moralische Unterstützung und ihre Erfahrung auf das Ziel gerichtet hielten, um gemeinsam genau dort anzugelangen.

Zeit auf das eigene Team zu schauen: Wir bei develoop haben in diesem Jahr noch viel vor – seit einiger Zeit schon arbeiten wir an unserem neuen Format: den Learning Journeys. Wir haben Schleifen gedreht, beobachtet, sind gescheitert, wieder aufgestanden und drangeblieben – und nun pilotieren wir gerade unser allererstes digitales Lernformat! Gemeinsam haben wir unser Ziel erreicht und blicken nun auf ein Produkt, in welchem von jeder von uns ein bisschen steckt.

Und woran arbeitet ihr gerade zusammen?

Maria-Elena Zavrakidou

Juniortrainerin und Projektassistenz

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